Berufsschüler rettete Leben
Moritz Wiesinger reagierte schnell, als Hilfe gebraucht wurde – und brachte einen Menschen wieder zurück ins Leben.
Der Schüler aus der 4TE5 hat im Vorjahr entschlossene Erste Hilfe geleistet. Obwohl er am Abend des 11. November 2025 eigentlich in der sogenannten Lernzeit Anwesenheitspflicht hatte, folgt er einer Alarmierung er Lebensretter-App 144: Atem-Kreislauf-Stillstand in Stockerau.
Ohne zu zögern verließ er sein Zimmer: Es galt, einem Menschen zu helfen. Moritz musste erst gemeinsam mit der Exekutive den Eingang zum Wohngebäude ausfindig machen – und war dann als Ersthelfer vor Ort. Er leitete umgehend die Reanimation ein, die erfolgreich verlief. Spektakulär gestaltete sich die spätere Rettung des Patienten, der mithilfe der Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Stockerau aus der Wohneinheit geholt wurde.
„Moritz tritt da voll in die Fußstapfen seiner Eltern, die beide beim Roten Kreuz stark aktiv sind“, erzählt Direktor Helmut Blamauer.
Hans Ebner, Präsident des Roten Kreuzes in Niederösterreich, hat sich bei Moritz persönlich bedankt – und ihm einen Notfallrucksack überreicht.
Übrigens: Für die LBS hat die Ausbildung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen einen hohen Stellenwert, ein an der Schule angebotener Erste-Hilfe-Kurs hat sich in jedem Lehrgang etabliert. Dieser gilt als Grundlage für den Führerschein und wird laut Direktor Blamauer zunehmend von Betrieben für Lehrlinge gefordert. Sechs Lehrkräfte wurden zu Erste-Hilfe-Lehrbeauftragten ausgebildet. Diese Qualifizierung bildetet eine wesentliche Basis für die Auszeichnung der LBS als „Erste-Hilfe-fit-Schule“.
